Kunstverein Wermelskirchen - Februar 2025
Marie-Louise Lichtenberg, Gundhild Tillmanns-Thoren, Marina Yakovenko-Svida
Fotografie, Malerei, Lesung in Markt 9
02.02.2025 bis 23.02.2025
- Die Heimat der Anderen
- Vernissage - Sonntag, 02.02.25 • 15 Uhr • Markt 9
- Öffnungszeiten: sonntags - 15 bis 18 Uhr
- Sonderveranstaltung - Sonntag, 16.02.2025 - 15 Uhr - Markt 9
- Marie-Louise Lichtenberg - liest aus ihrem Buch "Ein Gefühl von Zukunft", Gundhild Tillmanns-Thoren - berichtet von ihren Reisen, Inspirationen und Begegnungen, Marina Yakovenko-Svida - schildert ihre Fluchtgeschichte aus dem Kriegsgeschehen in der Ukraine
Heimat - Vertreibung - Flucht - Krieg - Migration
Ein wichtiges Thema, aktueller denn je - festgehalten in beindruckenden Fotografien und Gemälden
• Marie-Louise Lichtenberg - Fotografie und Literatur
• Gundhild-Tillmanns - Fotografie und Malerei
• Marina Yakovenko-Svida - Malerei
Zu den Künstlerinnen:
Marie-Louise Lichtenberg stammt aus der Nähe von Trier und lebt seit Jahrzehnten mit ihrer Familie in Wermelskirchen. Die pensionierte Lehrerin hat Bücher über Schicksale von Verfolgten des NS-Regimes und über Flüchtlinge geschrieben. Diese Menschen hat sie zudem kunstvoll fotografiert. Ihre den Menschen hinter der Fassade zeigenden Porträts sind anrührend und aufrüttelnd. Lichtenberg hatte einen Leseclub an der Hauptschule gegründet, der trotz vieler Skeptiker nicht nur gewachsen war und stetig in den Jahrgängen fortgeführt werden konnte. Die belesenen Schüler aus Wermelskirchen waren mi ihrer Lehrerin auch regelmäßig Juroren bei den alljährlichen Jugendbuch-Wettbewerben. Lichtenberg ist viel gefragt für Lesungen aus ihren Büchern. Weit über das Bergische Land hinaus. Außerdem engagiert sie sich im bundesweit tätigen „Arbeitskreis Jugendliteratur“ für die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen.
Marina Yakovenko-Svida stammt aus der Ukraine. Sie musste mit ihren drei Kindern vor dem Krieg fliehen und hat in Mönchengladbach eine neue Heimat gefunden. Sie entstammt der in der Ukraine berühmten Künstlerfamilie Svida. Sie hat Malerei und Design in Kiew studiert. In Deutschland hat sie begonnen, sich auch hier eine Existenz aufzubauen: Sie gibt Kindern Malunterricht und lehrt in einer Volkshochschule. Ihre erste größere Ausstellung hatte sie im vergangenen Jahr in der Citykirche Mönchengladbach, wo sie zum ersten Mal auch ihr Talent zeigte, aufwendig gemalte und absolut „treffsichere“ Karikaturen von der dortigen Stadtprominenz zu gestalten. Marina Svida malt hauptsächlich in Öl, in der Regel naturalistisch, aber auch oft mit symbolreichen Anspielungen. Unter ihren großen Werken sind zum Beispiel Figuren mit königlich-prächtiger Kleidung, in der dann aber ein Hunde- oder Pferdekopf stecken. Für diese Ausstellung wird sie Reminiszenzen an ihre Heimat und an die Flucht in Gemälde umsetzen.
Gundhild Tillmanns-Thoren stammt aus Wermelskirchen und lebt seit etwa zehn Jahren in Korschenbroich am Niederrhein. In beiden Ausstellungen zeigt sie Fotografien von ihren Reisen in durchaus gefährliche Regionen wie Mali oder Niger, wo sie immer auch Menschen fotografisch porträtiert hat. Tillmanns bereist solche Länder und Wüsten auch wegen ihrer einzigartigen Landschaften, die sie wiederum zu ihren Gemälden inspirieren. Tillmanns-Thoren malt hauptsächlich mit sonnig-strahlenden (Acryl)-Farben und experimentiert auch mit Strukturelementen auf Leinwand. Durch ihre Kontakte zu anderen Künstlern und zu Verantwortlichen besonderer Ausstellungsorte organisiert sie seit etlichen Jahren auch Ausstellungen mit befreundeten Künstlern, auf die, wie bei dieser Präsentation in Langwaden, Wermelskirchen und später noch an weiteren Orten, auch thematisch hingearbeitet wird.
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